Gewerbestrom: Wie sich der Strompreis zusammensetzt

Auf Ihrer Stromrechnung steht ein Preis pro Kilowattstunde. Doch dieser Preis besteht aus mehreren Teilen, und nur einer davon ist verhandelbar. Wer das weiß, vergleicht Angebote richtig.

Das Wichtigste: Verhandelbar ist nur der Energieanteil. Netzentgelte, Steuern und Abgaben sind bei jedem Lieferanten gleich.

Die drei Bausteine

  • Energiebeschaffung und Vertrieb: der Teil, den Ihr Lieferant bestimmt und der sich im Wettbewerb unterscheidet. Hier liegt Ihr Spielraum.
  • Netzentgelte: Kosten für den Transport des Stroms. Sie hängen vom Netzgebiet ab und sind für alle Lieferanten gleich.
  • Steuern, Abgaben und Umlagen: zum Beispiel Stromsteuer, Konzessionsabgabe und weitere gesetzliche Umlagen. Auch sie sind für alle Lieferanten gleich, können aber je nach Betrieb entlastet werden (siehe Stromsteuer-Erstattung).

Worauf Sie beim Vergleich achten

  • Vergleichen Sie Netto-Preise in Cent je kWh, nicht Brutto. Als Betrieb können Sie die Umsatzsteuer in der Regel abziehen.
  • Vergleichen Sie den Gesamtpreis inklusive Grundpreis, nicht nur den Arbeitspreis.
  • Prüfen Sie Laufzeit, Preisbindung und Kündigungsfristen.
  • Achten Sie darauf, wie lange ein Angebot gültig ist. Strompreise am Markt ändern sich täglich.

Was Sie tun können

Legen Sie Ihre letzte Jahresabrechnung bereit. Daraus erkenne ich Verbrauch, Preis und Laufzeit und sage Ihnen, ob sich ein Wechsel lohnt.

Allgemeine Information, keine Rechts- oder Steuerberatung. Alle Angaben ohne Gewähr, Stand Oktober 2026.